Was bleibt, was kommt Juli August 2022

Stockrosen im Juli

In den vergangenen Wochen habt Ihr erfahren, welche Bücher mich zum Schreiben anregen und wie ich meine Kindheit erlebt habe. Es ist mir nicht leicht gefallen, über diese Zeit zu schreiben. Aber es hat etwas Befreiendes.

1968 – Der große Knall

Familienurlaub im Frankenwald, ich bin zehn Jahre alt. Mir ist langweilig, ich wäre lieber die ganzen Sommerferien mit den Freundinnen im Berliner Prinzenbad geblieben. Wie immer sind wir zu fünft unterwegs: Vater, Mutter, Oma, große Schwester und ich. Wir wohnen in Pensionszimmern, die vor allem nicht viel kosten dürfen. Diesmal ist es ein Bauernhof, und… 1968 – Der große Knall weiterlesen

Erste Aufbrüche

Autobiografische Szenen 1 Der Ernst des Lebens Jetzt beginnt der Ernst des Lebens, das Schwarzweiß-Foto zeigt es. Kein Schnappschuss, sondern arrangiert in den ’Anlagen’ vor dem neuen Mietshaus in Berlin-Kreuzberg. Ein kleiner Park, aufgeschüttet aus den Trümmern des Krieges. Spärliche Bäume und Sträucher, für mich und die anderen Kinder des Viertels eine Wildnis, den Blicken… Erste Aufbrüche weiterlesen

Leben Schreiben Atmen

Das Buch ’Leben, Schreiben, Atmen’ von Doris Dörrie hat mich ins Schreiben gebracht.  Hier ein Zitat:  Die Erinnerungen verändern sich und wandern. Sie werden zu Geschichten, zu unseren gemeinsamen Geschichten, unserem Kosmos der menschlichen Erfahrungen, den es immer neu zu füllen gilt mit ihrer Einzigartigkeit. Deshalb ist persönliche Geschichte erzählenswert. Die genaue Beschreibung der Einzigartigkeit… Leben Schreiben Atmen weiterlesen

Mariupol

Mariupol:

Der Name dieser Stadt war wochenlang in den Nachrichten.

Eine ukrainische Stadt, eine sowjetische, eine jüdische, eine kosmopolitische Stadt mit einem griechischen Namen. Natascha Wodin schreibt über diese Stadt und das Leben ihrer Mutter „Sie kam aus Mariupol“.